Ein Bücherrucksack geht auf Reisen
Seit einem Jahr geht im FRÖBEL-Betriebskindergarten SKW Piesteritz ein Bücherrucksack auf Reisen.
Sowohl in der Krippe, als auch im Kindergartenbereich, konnten die Kinder über das vergangene Jahr Bücherrucksäcke mit nach Hause nehmen. Diese waren bestückt mit pädagogischen Materialien zur Sprachförderung, Spielen, Aktivitäten und natürlich den Kinderbüchern. Abwechselnd nahmen die Eltern die Rucksäcke mit nach Hause.
Der Inhalt der Bucherrucksäcke wechselte regelmäßig. So gab es beispielsweise zur winterlichen Zeit ein schönes weihnachtliches Kinderbuch zusammen mit Tee und Teelichter oder im Frühjahr ein Kinderbuch zum Thema Pflanzen mit passenden Bienenblumensamen zum gemeinsamen Aussäen. Auch bei verschiedenen Projekten kamen die Rucksäcke zum Einsatz, beispielsweise beim Thema Dinosaurier.
Nach einiger Zeit füllten sich die Rucksäcke mit vielen tollen Erfahrungen, Abenteuern und Erinnerungen. Viele Familien schrieben ihre Ideen und Inspirationen, die sie gemeinsam mit ihrem Kind gemacht haben, in das „Rucksack-Tagebuch“. Zudem gab es in dem Rucksack einen Kinderordner. Hier konnten die Kinder selbstgemalte Kunstwerke und Erinnerungen hinterlassen.
Montags berichteten die Kinder im Morgenkreis aufgeregt und voller Stolz von ihren Wochenenderlebnissen.
Dabei kamen viele schöne Erinnerungen zusammen. Hier sind ein paar Ausschnitte der Familienerlebnisse:
„Als Abendgeschichte mit gedämmtem Licht und den zwei Kerzen an.“
„Am Freitag mit Oma und Opa gelesen und am Sonntag gemütlich mit Tee vor dem Kamin.“
„Sofort nach der Kita wurde der Rucksack mit dem großen Bruder zusammen ausgepackt. Der Tee „musste“ sofort gekocht, die LED-Teelichter wurden direkt angemacht und wir haben ganz gemütlich die Bücher gelesen.“
„Schon in der Kita-Garderobe wollte mein Kind mir alles zeigen und freute sich auf einen gemütlichen Vorleseabend mit Bude bauen.“
„Da ich Bücher liebe, habe ich mir gleich das Liederbuch „Kleine Meise“ geschnappt. Mit Papa habe ich die erste Strophe geübt und zum Frühstück konnten wir Mama damit schon überraschen.“